ARBEIT IM SATTEL

STOLZ UND LEICHT UNTER DEM REITER

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Reiten kann so einfach sein - wenn man es richtig macht.

In der Tat steckt in diesem Satz sehr viel Wahres. Wissen, Erfahrung und Gefühl ermöglichen es einem guten Reiter mit nahezu unsichtbaren Hilfen mit seinem Pferd zu kommunizieren. Pferd und Mensch vereinen sich zu einem Wesen. In der Mythologie der Griechen stand der Zentaure als Sinnbild dieser Verschmelzung – halb Pferd, halb Mensch.

Wenn man sich in den Sattel begibt, muss einem bewusst werden, dass man sich auf eine horizontale Wirbelsäule setzt – eigentlich keine gute Voraussetzung um körperlich unbeschadet das Gewicht des Menschen zu tragen. Deshalb gilt auch bei der Arbeit im Sattel auf die Gymnastizierung das größte Hauptaugenmerk zu richten. Nur ein starker Pferderücken kann bis in das hohe Alter gesund bleiben und so sich und seinem Reiter große Freude bereiten.

Dreh- und Angelpunkt ist die Verständigung mit dem Pferd. Was bei der Handarbeit eigentlich sehr einfach war, gestaltet sich im Sattel etwas schwieriger – das Verständnis der Hilfengebung. Nur wenn ein Pferd die Hilfen versteht, kann es ihnen Folge leisten. Der Reiter muss einen ausbalancierten und geschulten Sitz haben, aus dem heraus er das Pferd unterstützen kann.

Ein gemeinsames Gleichgewicht wird es dem Vierbeiner erlauben, unter seinem Reiter stolz und leichtfüßig zu tanzen.